So lässt sich das beschreiben, was wir immer wieder erleben, wenn in unserem Hause Restaurierungsmaßnahmen anstehen. Dann gilt es, alle Kräfte zu bündeln, Konzepte zu erstellen und die für dieses Projekt erforderlichen Schritte einzuleiten. Das bedeutet sehr viel Arbeit und eine große Kraftanstrengung für alle Beteiligten (zu denen nicht zuletzt auch die bei der Finanzierung behilflichen Banken gehören).Denn schließlich handelt es sich bei einer solchen Restaurierung ja nicht gerade um eine Kleinigkeit. Ganz im Gegenteil: die Größe des Projektes wird manchmal erst dann so richtig deutlich, wenn man sich schon mitten im Planungs- und Vorbereitungsprozess befindet. Oftmals müssen dann (zuvor mühevoll ausgearbeitete)Finanzierungspläne neu gefasst – das heißt, den sich verändernden Gegebenheiten angepasst – werden und nicht selten bedeutet das auch, dass die Kosten förmlich „explodieren“ . Dann müssen erneut Gespräche mit den Banken geführt und weitere Verhandlungen rund um den Kredit und die Finanzierung geführt werden. Denn klar ist auch: alleine könnten wir als Museum – bzw. Museen und Universitäten ganz allgemein – die Finanzierung für die nötige Restaurierung nicht bewerkstelligen. Dafür sind die Summen – über die wir an dieser Stelle lieber den „Mantel des Schweigens“ hüllen- nämlich viel zu groß. Und das gilt übrigens nicht nur für unser Haus, sondern grundsätzlich auch für (fast) alle anderen Museen und Universitäten, die sich von Zeit zu Zeit mit dieser großen Herausforderung – denn nichts anderes ist ein umfassendes Restaurierungsvorhaben ja schlussendlich – konfrontiert sehen. Deshalb müssen wir mit Banken kooperieren, um den benötigten Kredit zu erhalten.

Faszinierend und mühsam zugleich

Genau so empfinden unsere mit der Restaurierung betrauten Experten das, was sie leisten, um die wertvollen Kunstschätze, die es in unserem Museum zu bestaunen gibt, zu konservieren und mit viel Hingabe zu restaurieren. Das ist nichts, was sich ‚mal eben so „nebenbei“ erledigen ließe. Ganz im Gegenteil: wer Restaurator werden und in renommierten Museen – oder beispielsweise auch in „alt ehrwürdigen“ Universitäten – arbeiten möchte, der muss eine langjährige und anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen. Alle in unserem Haus mit der Restaurierung von Gemälden und anderen Kunstobjekten betrauten Personen sind echte Fachleute auf ihrem Gebiet. Und das ist nicht zuletzt auch deshalb so wichtig, weil es bei und- so wie in anderen Museen oder Universitäten auch – viele Werke von nahezu unschätzbarem Wert gibt. Es geht also um sehr viel Feingefühl und eine große Expertise ist dafür nötig. Bei allem Sinn für das Schöne und Erhabene – also für die Kunst, die im Zentrum unseres Wirkens steht – dürfen wir als Verantwortliche auch niemals die Fragen der Finanzierung (Stichwort „Kredit“)aus den Augen verlieren. Deshalb kooperieren wir eng mit den Banken unseres Vertrauens und sind dankbar für den uns überlassenen Kredit.

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